Sonntag, 13. April 2014

So eine Art Nestbautrieb

Nach dem gestrigen Uni-"Aufreger" (und einem weiteren Aufreger/Wutanfall) habe ich den Engel dazu überredet, den örtlichen Möbelschweden aufzusuchen. Er brauchte ja immer noch einen Schrank. Nach einiger Überlegung wurde es kein Restbestand-Rakke sondern ein brandneues Kallax mit Türen und Schubladen.
Und wie wir des Nachts (aka Spätabend) also Kallax zusammendübeln und -schrauben, fällt dem Engel auf, dass wir ungefähr in Monatsabständen beim Möbelschweden waren. Immer kurz bevor die Erdbeer-Russen einmarschieren. Er meinte scherzhaft dazu, dass das vielleicht eine Art Übersprungshandlung à la "Kein Kind? Dann halt ein neues Regal!" oder (etwas gegenteiliger) etwas Nestbauartiges in der unterbewussten Hoffnung auf Ausbleiben der Erdbeer-Russen-Invasion sei.
Damit war das Thema für ihn erledigt und er konnte sich wieder über den Schraubenzieher ärgern. Aber ich frage mich, ob es sowas wirklich gibt? So einen unterbewussten Nestbautrieb? Obwohl ich innerhalb der nächsten paar Jahre noch gar kein Kind haben will?
Bis ich zu einer akzeptablen Erklärung komme, schiebe ich die monatlichen Einkäufe auf die Mini-Kaufsucht.

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