Montag, 28. Juli 2014

12 Gedingse KW30 (2014)

Gesehen: die 1. Staffel "Gossip Girl"
Gelesen: verschiedene Blogs
Getan: viel geschlafen
Gegessen: Kuchen, viel Kuchen
Getrunken: viel Wasser
Gedacht: wenig
Gefreut: über mein Geburtstagsgeschenk
Geärgert: über Besuch der Nachbarn
Gewünscht: direktere Aussagen
Gekauft: Amazon Prime Instant Video
Geklickt: last.fm
Gewundert: über Versandkostenhöhe

Sonntag, 27. Juli 2014

Frisuren der vergangenen Woche #13 (21. - 27. Juli 14)

Montag
Pha Bun mit grüner Dymondwoodforke


Dienstag
(keine Daten)

Mittwoch
3 Holländer geschneckt geduttet mit Flexi8 Mini "Paw Print"


Donnerstag
Banane mit Ficcarissimo French Acetat Black M


Freitag
(keine Daten)

Samstag
3 Engländer um ein Dutt-Donut gewickelt


Sonntag
(ohne Bild)
einfacher (gut geölter) Engländer

Samstag, 26. Juli 2014

Ein paar kleine Änderungen

Ich habe die letzte Zeit meinen Blog sträflich vernachlässigt, aber nicht vergessen. Ein bisschen hab ich am Aussehen gefeilt, nichts besonderes. Wird sich die Tage vielleicht auch noch mal ein bisschen ändern.

Die "bedeutenderen Neuerungen" befinden sich allesamt in dieser hübschen Spalte rechts, die dem einen oder anderen bereits aufgefallen sein mag. Dort sind folgende Widgets ganz neu eingezogen:
- blogconnect (unter Email)
- bloglovin' (unter Email/blogconnect)
- last.fm mit 10 zuletzt gehörten Songs (unter Goodreads)
- Instagramm (unter Twitter)

Man findet mich nun also auch auf blogconnect und bloglovin'. Wer ein Profil auf einer (oder beiden) Plattform hat, ist herzlich eingeladen mir zu folgen. Wer kein Profil hat und meinem Blog auf anderem Wege schon folgt, muss sich natürlich kein Profil anlegen (aber darf natürlich :D).
Ich würde mich sehr freuen.

Des weitern werde ich mich hoffentlich wieder besser um meinen Blog kümmern. Klausuren sind für dieses Semester alle geschrieben, daran wird es nicht mehr scheitern.
(Übrigens habe ich den Frisurenpost und den Freitagsfüller nachgereicht, wen's interessiert.)

Freitag, 25. Juli 2014

Freitagsfüller #278



1. Oh Mist, ich hab mich die letzten Tage kaum auf meinem Blog gemeldet.

2. Wenn alles auf einmal kommt, dann sage ich mir: schlimmer kann's immer noch werden, also klopf auf Holz.

3. Wollte ich nicht mehr darauf achten, was ich esse?

4. Die nächsten Wochen bin ich hoffentlich wieder mehr unterwegs.

5. Die Modesünde des Sommers befindet sich nicht in meinem Kleiderschrank.

6. Und ich hatte eigentlich noch gar keine Mückenstiche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gossip Girl, morgen habe ich für mich nichts geplant und Sonntag möchte ich abwarten, was passiert!

Sonntag, 20. Juli 2014

Frisuren der vergangenen Woche #12 (14. bis 20. Juli 14)

Montag
(ohne Bild)
einfacher Engländer


Dienstag
Chinese


Mittwoch
Pha Bun mit Holzforke "Blüte"


Donnerstag
Maureen's Winding Bun mit Holzstab "Eule"


Freitag
Offen mit Bobby Pins "Music Lover"


Samstag
Infinity Bun mit Flexi8 XL "Open Flower"


Sonntag
(keine Daten)

Freitag, 18. Juli 2014

Freitagsfüller #277



1. Es sind Ferien und zwar Semesterferien, keine Sommerferien.

2. Zur Zeit trinke ich sehr viel Wasser.

3. Das letzte, was ich online bestellt habe, ist ein paar Schuhe.

4. Vegetarische Kräuterpasteten habe ich demletzt für mich beim Einkaufen entdeckt.

5. Wenn es richtig heiß ist, bleibe ich den ganzen Tag drinnen.

6. Mein Geburtstag ist im August.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Abkühlung, morgen habe ich eine Stippvisite bei meinen Eltern geplant und Sonntag möchte ich einfach auf mich zukommen lassen!

Dienstag, 15. Juli 2014

Gut ist subjektiv

Dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, ist vermutlich so ziemlich jedem bekannt. Aber sie liegt nicht nur im Auge, sondern auch im Ohr. Was gute Musik ist, ist sehr subjektiv.
In dem kurzen Abriss über mein erstes Metalkonzert bin ich ja schon ein bisschen auf meinen Musikgeschmack eingeganen, aber hier soll es noch tiefgreifender und begründeter werden.

Der Grund, warum ich ausgerechnet heute darüber schreibe, ist, dass der Engel, als ich gerade Santigolds erstes Album "Santogold" angehört habe, meinte, dass meine Lautsprecher kaputt seien. So einen ähnlichen Kommentar habe ich einst von meinem Vater kassiert. "Das klingt, als wäre die Soundkarte kaputt." Danke auch, manchmal ist mir halt nach Dubstep.

Sehr oft empfindet der Engel die Musik, die ich höre, als anstrengend, Lärm und/oder eintönig.
Anstrengend und eintönig kann ich noch verstehen. Ich finde meine Musik manchmal auch anstrendend, aber ich mag das, wenn ich nicht nur berieselt, sondern auch gefordert werde. Berieseln lasse ich mich von der Musik, die der Engel als eintönig, monoton und repetitiv bezeichnet. Es kommt immer wieder das gleiche vor, also muss ich mich nicht darauf konzentrieren. Ich mag das. Der Engel nicht.
Am schlimmsten ist es bei dem, was er Lärm nennt. Das kann ich nicht hören, wenn er dabei ist. Meistens ist es laut und etwas disharmonisch. Mir gefällt's aber. Dem Engel nicht.

Der Engel dagegen hört viel Metal (dem ich mich ja schon etwas angenähert habe). Mir ist das meistens zuviel Input auf einmal. Ähnlich dem, was auch ich bei Musik als anstrengend empfinde, nur einfach zuviel davon. Er mag's. Ich nicht.

Jedem das seine, denn gute Musik ist subjektiv.


Kommentare des Engels zu:
- Muse: teilweise anstrengend
- Lana del Rey: schnell zu depressiv
- Awolnation: Lärm!
- Editors: mag er (!)
- Santigold: repetitiv, monoton und eintönig

Montag, 14. Juli 2014

12 Gedingse KW28 (2014)

Gesehen: WM-Finale
Gelesen: Vorlesungsskripte
Getan: Klausuren geschrieben
Gegessen: Schweinebraten mit Knödel
Getrunken: mal wieder Tee
Gedacht: an Bedeutungen von Wörtern
Gefreut: über's Sonnwendfeuer
Geärgert: über mein gelegentliches autoaggressives Verhalten
Gewünscht: Socken
Gekauft: ein Kleid
Geklickt: Kleiderkreisel
Gewundert: über minimalen Spliss in meinen Haaren

Sonntag, 13. Juli 2014

[Haare] Frisuren der vergangenen Woche #11 (7. - 13. Juli 14)

Montag
Keltischer Knoten mit Haarstab "Schmetterling" aus Pfirsichholz


Dienstag
(ohne Bild)
schräger Holländer


Mittwoch
Fischgräte mit Flexi8 Mini "Paw Print"


Donnerstag
Centerhold aus rundem Vierer mit Flexi8 L "Tidepool Treasure"


Freitag
Zopf mit Holli-Ansatz und Flexi8 XS "Lovely Circle Emerald"


Samstag
Elling-Fau-Knoten mit schwarzer Schnabelspange


Sonntag
Keltischer Knoten mit Flexi8 L "Tidepool Treasures"

Freitag, 11. Juli 2014

Freitagsfüller #276



1. Der Regen geht mir langsam auf den Geist.

2. Im Dunklen bewege ich mich immer ganz langsam und möglichst ohne Geräusch.

3. Mein Tipp für das WM-Endspiel fällt natürlich patriotisch aus.

4. Guavensaft schmeckt mega gut.

5. Ich trinke zurzeit gerne Kaffee.

6. Es gibt Dinge die ich prinzipiell nur mit "Ding" beschreibe.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Rechnerarchitektur-Klausur, morgen habe ich die AlgoDat-Klausur geplant und Sonntag möchte ich nichts über Uni oder Lernen hören!

Donnerstag, 10. Juli 2014

OneShots #1 - "Willst du?" (Schreiberei)

Ich weiß ja nicht, ob ihr es wusstet, aber ich war lange Zeit (bis vor ungefähr einem Jahr) eine passionierte FanFiktion-Autorin. Davor war ich auch schon passionierte FanFiktion-Leserin. Meinen ersten Account habe ich am 19. Januar 2007 erstellt. Den gibt es sogar immer noch und ich logge mich auch immer noch ab und zu ein und schau, was es so neues gibt. In der Zwischenzeit gab es noch ein paar andere Accounts, auf denen ich gelesen und gepostet habe, aber die sind inzwischen alle wieder Geschichte.
Aber manche Sachen, die ich geschrieben habe, sind zu schade um nicht gelesen zu werden, vor allem die OneShots. Drolligerweise habe ich es nie geschafft, eine Geschichte zu beenden. Kommt vielleicht noch.

Auf jeden Fall möchte ich doch ab und zu mal was kreatives schreiben, das ist nämlich das einzig Kreative, das ich auf die Reihe bekomme.


Dieser OneShot ist im Oktober 2013 entstanden, als gerade ein Lied namens "Willst du" von Alligatoah gehyped wurde. Ich fand es nicht sonderlich berauschend, habe allerdings auch tagelang einen Ohrwurm davon gehabt (dank meiner Schwester...). Dennoch - oder gerade deswegen? - hat es mich zum Schreiben angeregt. Das Ergebnis liest sich unter Umständen nicht ganz jugendfrei, ich glaube, ich hatte es damals als P16 oder P18 gerated.

Ich möchte an dieser Stelle noch betonen, dass ich den Konsum von Drogen in keinster Weise gut finde oder gar glorifiziere. Die vertretene Meinung und das Handeln der Charaktere stellt nicht meine Meinung und Handlung dar, es ist lediglich Fiktion.





Willst Du?

Jetzt stehen wir hier nebeneinander, Hand in Hand. Ich hebe meinen Blick von dem Abgrund und sehe ihn an. „Willst du?“ Wie aus dem Trance gerissen huschen seine Auen unfokussiert über die Landschaft hinter mir. Langsam nickt er und drückt meine Hand fester.

Ich kann mich genau an den Tag erinnern, als wir das erste Mal Händchen gehalten hatten. Ich kann mich auch noch genau an den Moment erinnern, als ich ihn das erste Mal gesehen hatte. Das war inzwischen über zehn Jahre her.


Es waren die Sommerferien zwischen vierter und fünfter Klasse gewesen, kurz vor meinem 11. Geburtstag. In diesen Ferien hatten meine Eltern beschlossen, mich in ein „Zeltlager“ abzuschieben, aus welchem Grund auch immer und sehr zu meinem Missfallen.
Ich kam also übellaunig, wie es sich für ein gegen seinen Willen abgeschobenes Kind gehört, im Feriencamp an. Die meisten der anderen Mädchen in meinem Alter hatten die ganze Fahrt über geschnattert, aber ich hatte böse aus dem Fenster gestarrt. In exakt dem Moment, als ich aus dem Bus gestiegen war, hatte ich gewusst, dass ich es hassen würde, von der ersten bis zur letzten Minute.

Dass es doch nicht so gekommen war, das lag einzig und allein an ihm.

Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf dieses vorgekaute, animierte Dauerprogramm gehabt und war einfach auf eigene Faust losgezogen, war Richtung Wald gelaufen, immer am Fluss entlang, an dem auch das Camp lag. Ich wusste nicht, wie lang ich gelaufen war, aber irgendwann, als ich mir einen Moment Zeit nahm um zu verschnaufen, immerhin ging es kontinuierlich bergan, hörte ich leises Rascheln und Tapsen hinter mir. Ich war nicht allein. Erschrocken fuhr ich herum – und da stand er. Grinste mich schief an, wie es sich für einen Zehnjährigen gehört.
Von der Sekunde an waren wir Freunde.

So sehr ich mich im ersten Jahr gegen diese „Abschiebung“ gewehrt hatte, so sehr freute ich mich im nächsten Jahr darauf.


„Ein letztes Mal noch.“ Es soll wohl eine Aussage sein, aber es klingt mehr wie eine Frage. Ich nicke, nicke heftig. Er zieht den Joint aus seiner Jackentasche, ich das Feuerzeug aus meiner. Stumm reiche ich es ihm. Er zündet an, nimmt einen tiefen Zug. Reicht ihn zu mir weiter. Ich ziehe ebenfalls tief in die Lunge, lasse mich von der dumpfen, beruhigenden Welle überrollen.


Wir trafen uns jedes Jahr im Zeltlager wieder. Kinder, die im ersten und zweiten Jahr dabei gewesen waren, kamen nicht mehr. Neue Gesichter tauchten auf. Aber immer war er da. Und ich natürlich auch.
Als wir 15 waren sagte man uns, dass wir langsam zu alt wurden, nicht mehr der Zielgruppe entsprachen. Aber im nächsten Jahr waren wir wieder da. Dieses Mal als Betreuer, die ich am Anfang so sehr gehasst hatte, und zogen die vorgegebene Animationsshow ab. Aber abends, wenn die Kiddies, so nannten wir sie, obwohl sie nur zwei oder drei Jahre jünger als wir waren, ins Bett mussten, saßen wir noch draußen am Lagerfeuer.

Gelegentlich wiederholten wir die „Wanderung“, bei der wir uns kennengelernt hatten. Es lief immer gleich ab. Er ließ mir einige Minuten Vorsprung. Vom Ehrgeiz gepackt lief ich jedes Mal schneller und er holte mich immer später ein.
Als wir 18 waren, entdeckten wir so die Klippe, ungefähr 20 Meter über dem Fluss.


Ich reiche ihm den Joint zurück, der Filter ist nicht unbedingt mein Lieblingspart. Aber er mag das. Das glimmende Ende schnippt er in die Wassermassen unter uns, bevor er mich zu sich zieht.
Ein Lächeln umspielt seine Lippen, als er meine Haare beiseite streicht und mein Gesicht in seine Hände nimmt.
„Du weißt, dass du meine einzig wahre bist?“, flüstert er, seine Stimme ist rau. Er lässt mir keine Zeit zu antworten, wie sehr ich das weiß, stattdessen küsst er mich. Erst sanft, dann intensiver, fordernder. So war es schon immer, so ist es jetzt, so wird es immer sein. Ich lasse mich hinreißen, wie immer.
„Ein letztes Mal noch.“ Bei mir klingt es nach einer Aussage, soll aber eigentlich eine Frage sein. Doch auch hier bedarf es keiner Antwort, wieder küsst er mich, verlangend, während wir unsere wenigen Kleidungsstücke um uns auf dem Stein verteilen.

Hier war unser erstes Mal. Und hier wird auch unser letztes Mal sein.

Er kennt jede Stelle meines Körpers. Fährt die einzelnen Konturen sanft nach. Weiß wie er mich berühren muss um mich in den rasenden Wahnsinn zu treiben. Er kann es. Und er macht es auch.

So oft wir schon hier oben waren und die Zweisamkeit genossen haben, jetzt ist es völlig anders. So endgültig. Als ob es kein Morgen gibt. Es gibt kein Morgen. Also lasse ich mich völlig fallen und kralle mich gleichzeitig so sehr an das Leben, an ihn, wie ich es noch nie getan habe.

„Das war der beste Sex, den Menschen jemals gehabt haben.“ Ich grinse ihn an. Er lacht.

Dann wird es langsam kalt, was nicht besonders verwunderlich ist, immerhin sitzen wir hier splitterfasernackt auf feuchtem Gestein. Für einen Augenblick sehne ich mich nach der Wärme des Lagerfeuers, an dem die anderen bestimmt sitzen. Ich bin versucht unseren Plan doch über den Haufen zu werfen und wieder hinunter zu gehen. Dort könnten wir mit den anderen „Betreuern“ zusammensitzen, noch ein paar Joints rauchen, Bier trinken und zu den nicht besonders harmonisch gespielten Akkorden der Gitarre noch viel unharmonischer singen. So wie immer.
Aber er ist hier. Bei mir. Nein, ich brauche das Feuer, die Gesellschaft nicht. Ich habe ihn. Er hat mich.

„Willst du?“ Seine Stimme klingt immer noch rau, aber auf andere Weise. Ich blicke zu ihm auf. Zwei feuchte Spuren glitzern im Mondlicht auf seinen Wangen. Ich muss heftig schlucken.
„Ja.“ Meine Stimme klingt auch nicht besser und jetzt spüre ich auch die Tränen unter meinen Augen.

Langsam stehen wir auf, wieder Hand in Hand. Wir treten an die Kante. Ich kann einzelne Steinchen unter meinen Zehenspitzen in die Tiefe bröckeln fühlen.
Wir blicken uns fest in die Augen. Ich kann mein Spiegelbild in seinen braunen Augen erahnen. Er schüttelt sich die dunklen Locken aus der Stirn.
„Wir lassen nicht los“, erinnert er mich. Ich nicke.
„Wir bleiben zusammen“, erinnere ich ihn. Er nickt.
Immer noch starren wir einander an.
„Drei“, murmelt er. „Zwei“, flüstere ich. „Eins.“
„Jetzt!“ Wir beide schreien es und dann springen wir. Hand in Hand.

Das ist nicht das erste Mal, dass wir von der Klippe springen. Das ist auch nicht das erste Mal, dass wir nackt von der Klippe springen oder bekifft oder Hand in Hand oder nachts. Auch nicht alles zusammen. Trotzdem fühlt es sich komplett anders an. Endgültig, irgendwie.

Die Wasseroberfläche kommt rasend schnell näher. Das ist der Moment, in dem man wohl sein Leben an sich vorbeiziehen sehen sollte. Ich sehe nichts davon, nur ihn, seine Augen.

Der Aufprall trifft mich hart, unvorbereitet. Seine Hand ist fest um meine geklammert, meine Fingernägel graben sich in seine Handfläche. Augenblicklich reißt die Strömung uns fort.
Jetzt müssten wir losschwimmen um das Ufer vor den Stromschnellen zu erreichen. Aber wir lassen einander nicht los und lassen uns weiterspülen.
Nur Augenblicke später werden wir von den Wassermassen hin und her gerissen, unter die Oberfläche gedrückt, in mehrere Richtungen gleichzeitig gerissen. Noch immer halten wir fest aneinander. Ich schließe die Augen.

Es zieht heftig an meinem Arm. Er zieht heftig an meinem Arm. Ich spüre Grund unter meinen Füßen, Kiesel und vereinzelt sandige Stellen.
Prustend rudere ich mit der freien Hand ans Ufer. Er hat es schon hinaus geschafft, hält aber immer noch meine Hand. Wenn er nicht aufpasst, wenn ich nicht aufpasse, reiße ich ihn wieder ins Wasser. Doch dann stehen wir beide tropfend an Land.

„Das glauben uns die anderen nie“, murmelt er leise, als wir die Klippe endlich wieder erreicht haben.
„Ich weiß nicht, vielleicht ja doch?“ Dabei betrachte ich die aufgeschürften Stellen an meinen Gliedmaßen. Die Schienbeine hat es besonders schlimm erwischt. Aber er sieht auch nicht besser aus.
„Selbst wenn, wir müssen ihnen davon ja nicht erzählen.“
„Müssen wir nicht“, stimme ich ihm zu. „Zumal das ja nicht geklappt hat.“
Er grinst schief. „Aber eigentlich bin ich ziemlich froh deswegen.“
Schweigend ziehen wir uns fertig an und schlendern langsam zurück zum Zeltplatz. Kurz vor dem Waldrand nehme ich seine Hand.
„Ich auch.“


- Ende -


Was haltet ihr von so kreativen Ausflügen? Gut? Schlecht? Ganz okay?
Lieber in sich Abgeschlossenes oder Geschichten über mehrere Blogposts? Präferierte Thematiken?
Anderweitiges Lob oder Kritik?

Mittwoch, 9. Juli 2014

[Haarschmuck] Flexi-Neuzugänge aus Übersee

Anstatt der - wie letztes Mal angekündigten - Parandis und sonstigen Helfer dürfen sich heute meine brandneuen Flexis präsentieren.
Lilla Rose hatte Ende letzten Monats eine Rabatt-Aktion, bei der es 10% auf sämtliche Flexis gab, außerdem ab einem Bestellwert von 40$ kostenlosen Versand, auch international. Und bei ungefähr 10$ Versand, die man üblicherweise zusätzlich zahlt, kommt so eine Aktion natürlich sehr gelegen.
Also ist mir (fast) alles in den Einkaufswagen gehopst, was ich schon seit Ewigkeiten haben wollte, aber in Deutschland nicht bekomme.

Flexi8 aus Übersee
Hier seht ihr also (v.o.n.u.):
- L "Tidepool Treasures" in silber mit hell- und dunkelblauen Perlen
- XS "Lovely Circle Emerald" in silber mit dunkelgrünen Perlen
- Mini "Paw Print" in silber
- Bobby Pins "Music Lover"

Die Mini-Flexi ziert gerade mein Zopfende, von der gibt es also garantiert am Sonntag Actionpics, aber der Rest wird bestimmt auch noch bis zum Ende der Woche getragen =)

Aber demnächst sollten dann wirklich die Parandis und Helfer einen Post bekommen.

Dienstag, 8. Juli 2014

Klicki-Bunti

Diese schrecklichen Kids heutzutage, die die ganze Zeit an ihren Handys bzw. - was viel wahrscheinlicher ist - Smartphones hängen. Furchtbar. Leider zähle ich mich zu eben solchen.
Aber ich habe nicht nur Spiele-Apps installiert, sondern auch einen Haufen nützlicher(er) Apps. Und die möchte ich kurz vorstellen und evtl. ein paar Worte dazu sagen.

Bei meinem Smartphone handelt es sich um ein Samsung Galaxy S4 Mini (sonst komme ich nicht queer über den Bildschirm mit dem Daumen ^.^) mit Android 4.4.2

"Nützliche" Apps

- MyDays / ein Zykluskalender (eine derartige App sollte ungefähr jede Frau haben)
- Twitter
- Goodreads / App zur gleichnamigen Bücherwebsite
- Facebook Messenger
- Facebook
- DB Navigator
- wetter.com
- WhatsApp
- c:geo / Geocaching-App
- Shazam / um dem Engel zu beweisen, dass "Such A Shame" nicht von Depeche Mode ist
- SeriesGuide / um den Durchblick zu behalten, was ich schon gesehen habe
- SleepBot / zeichnet Schlafdauer und -bewegung auf
- MVV Companion / wenn die DB-App mal wieder keine Ahnung hat
- FanFiktion.de / zum Lesen unterwegs
- Hydro / hilft den Überblick über Flüssigkeitsaufnahme zu behalten


Spiele

- Ninja Chicken & Ninja Chicken Ooga Booga
- Sudoku
- Quizduell
- Slice It!
- Dragon Pet / ein Drachen-Tamagotchi
- GoT - Map Game / ein Muss für Fans
- Minecraft PE


So nützlich die Apps auch sein mögen, alle Benutze ich natürlich nicht durchgehend. Deswegen noch einmal ganz kurz die 5 meistbenutzten Apps:
- SleepBot / jede Nacht
- Hydro / mehrmals täglich
- Dragon Pet / ist halt ein Tamagotchi
- MVV Companion / fast täglich (ich kann mir keine Fahrpläne merken)
- Quizduell / ungefähr täglich


Habt ihr auch Lieblingsapps, die ihr ständig benutzt? Und ist das bei euch auch so eine große Sammlung? Oder deinstalliert ihr bei Nichtbenutzung schnell wieder?

Montag, 7. Juli 2014

12 Gedingse KW27 (2014)

Gesehen: die letzten paar Folgen der 1. Staffel TBBT
Gelesen: ein bisschen im "Gehirnwäsche"-Buch
Getan: 50km geradelt
Gegessen: selbstgezogenen Schnittlauch (im Dip)
Getrunken: viel Kaffee
Gedacht: das ich langsam wirklich lernen sollte
Gefreut: über meine Haare
Geärgert: über meine Haare
Gewünscht: eine Ficcare
Gekauft: keine Ficcare
Geklickt: einige Blogs
Gewundert: wie schnell die Zeit vergeht

Sonntag, 6. Juli 2014

[Haare] Frisuren der vergangenen Woche #10 (30. Juni - 6. Juli 14)

Montag
Runder Vierer aus Kordeln mit Tie-it weiß


Dienstag
Geflippter Engländer mit Flexi8 S "Hawaiian Flower"


Mittwoch
Cinnamon mit zweizinkiger Forke "Lady" aus Birke von Alpenlandkunst


Donnerstag
Centerhold mit langem Parandi und Fake-Ficcare "kleine Seejung"


Freitag
Half-Up mit LWB und Flexi8 S "Hawaiian Flower"


Samstag
(ohne Bild)
wechselnde Frisuren


Sonntag
(ohne Bild)
wechselnde Frisuren

Freitag, 4. Juli 2014

Freitagsfüller #275



1. Heute abend werden wir vermutlich bei meinen Eltern sein.

2. Man sollte meinen, dass der Sommer endlich wirklich da wäre.

3. Ob man besser in Regenmontur oder "nur" Funktionskleidung bei Regen radelt, ist vom eigenen Standpunkt abhängig.

4. Am liebsten hab ich totes Geflügel auf dem Grill.

5. Wenn es stimmt, was die Post-Trackingnummer behauptet, dann wartet ein Päckchen beim Zoll auf mich.

6. Öfter als zweimal wöchtentlich Haare waschen geht ja gar nicht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Haare waschen, morgen habe ich ein Wiedersehen mit einer Freundin geplant und Sonntag möchte ich andere Haarversessene kennenlernen!

Dienstag, 1. Juli 2014

Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte, aber...

... aber aus mir unerfindlichen Gründen hat mein Blog 2 Follower. Zwei richtige Follower, niemand, dem ich die Url geschickt und dazu geschrieben habe "Lies das!"
Ich freu mir gerade so dermaßen einen Keks :D

Und weil der Post von Samstag so viel "Aufsehen" erregt hat (Chikari, ich schulde dir noch eine Antwort, aber ich will mir die Zeit dafür nehmen, die es braucht, genauso wie du dir die Zeit genommen hast), gehen die Klickzahlen gerade auch rasant nach oben.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich tatsächlich interessierte Leser finden würden, aber das haben sich andere Blog-Autoren am Anfang bestimmt auch gedacht ^.^
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...