Montag, 8. Dezember 2014

Meine Antarktisausrüstung

"Antarktisausrüstung?", fragt ihr euch? Was mache ich in der Antarktis?
Gar nichts, Gott sei Dank, da wäre es mir viel zu kalt. Aber mein liebster Lateinlehrer in der Oberstufe fragte, sobald jemand mit Schal um den Hals oder Mütze auf dem Kopf seinen Klassenraum betrat, ob man denn von einer Antarktisexpedition komme und man möge doch bitte die Antarktisausrüstung ablegen, das hier sei schließlich ein Klassenzimmer.
Und weil ich immer ziemlich verfroren bin, habe ich einige Teile, die zu meiner Antarktisausrüstung gehören:


Stulpen

Handstulpen

Ich liebe Stulpen über alles in den kühleren Jahreszeiten. Meine Hände sind irgendwie immer recht kalt (und meine "Maushand" ist gut und gerne auch 2°C kühler als die andere), trotzdem möchte ich nicht alles mit klobigen Handschuhen anfassen müssen. In diesem Fall sind Stulpen ideal.
Der Handrücken ist warm, die meisten Finger auch zur Hälfte bedeckt und es zieht kein kalter Wind in den Ärmel hinein. Meine Stulpen müssen nicht nur ein Daumenloch haben, sondern ein kleines "Fingerchen" dafür haben, sonst erfüllt die Stulpe für mich nicht ihren Zweck.


kurze Stulpen | lange Stulpen

Die kurzen Stulpen sind meine Lieblinge, die lassen sich jederzeit schnell überziehen und sind zu 50% aus Baby-Alpaca und zu 50% aus Merinowolle (steht wirklich so im Schildchen ^.^). Die beiden Paar lange Stulpen habe ich hauptsächlich im Winter im Kindergarten getragen. Für den Alltag nicht ganz so geeignet, ziehe ich sie jetzt nur noch zu längeren Spaziergängen an.


Stulpen aus Filz mit Mohnblumen

Diese Stulpen sind eher was für "besondere" Anlässe und mehr als Accessoire als zum Wärmen geeignet. Ich habe sie von den Kindergarteneltern zu Weihnachten geschenkt bekommen und hätte mir solche vermutlich nie selbst gekauft.


Beinstulpen

Was für Hände und Arme gut ist, ist bestimmt auch gut für die Beine. Zwar trage ich bei Temperaturen unter 5°C gerne Leggings unter der Jeans (ähnlich wie lange Unterwäsche), aber manchmal ist das doch zu warm, v.a. in den Vorlesungen. In dem Fall werden die Schienbeine und Waden trotzdem nicht kalt, wenn man Stulpen benutzt.
Die roten Stulpen sind selbstgestrickt (nicht von mir) und schon etwas älter, die schwarzen mit Muster haben "Daumenlöcher", durch die man z.B. bei Schuhen mit Absatz ebendiesen durchstecken und somit den Spann auch warmhalten kann.


Kopfbedeckung

Mützen und Stirnbänder

Mützen kann man als Langhaar, das häufig duttet, eher schlecht tragen, aber bei Flechtzopf oder sehr flachem Dutt geht das schon. Die Slytherinmütze ist natürlich eher was für's Auge als zum Tragen, die beerenfarbene ziehe ich durchaus an.
Viel lieber trage ich aber Stirnbänder, da hat der Dutt Platz und man überhitzt auch nicht zu schnell. Das Norweger-Stirnband ist wirklich aus Norwegen und ich trage es recht gerne, aber gelegentlich ist es mir zu schmal. Dafür habe ich das breite blaugrüne Stirnband, das mir die Engelmama kürzlich geschenkt hat. Es passt wunderbar zu einem meiner Schals :D


Schals und Tücher

alle auf einem Haufen

Wie ihr schon an dem Bild seht, habe ich einige Tücher und Schals, die ich auch alle gerne abwechselnd trage. Denn wenn ich eins überhaupt nicht leiden kann, ist es Wind, der mir in den Kragen zieht und den Nacken auskühlt.
Von dicken, warmen Winterschals über Wolltücher bis zu Seidenschals ist da alles dabei und jedes einzelne Teil hat seine Daseinsberechtigung.

Wie sieht es bei euch aus? Was tragt ihr zum Warmhalten?
Und fehlt ein Calo in meiner Sammlung? Ich bin noch am schwanken...

1 Kommentar:

  1. Hallo!

    Da sind ja wirklich schöne Stücke dabei! Stulpen liebe ich auch, aber nur für die Finger.

    Tücher habe ich im Sommer wie im Winter. Bei uns im Büro zieht's mir direkt an den Hals und ein Tag ohne Tuch folgt einem Tag mit Halsschmerzen.

    Das mit der Mütze/Haube kostet mich Überwindung, so etwas trage ich nur ab und zu in meiner Freizeit.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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