Freitag, 5. Dezember 2014

[TAG] Mein digitales Leben

"Als digital natives (dt.: „digitale Ureinwohner“) werden Personen bezeichnet, die mit digitalen Technologien wie Computern, dem Internet, Mobiltelefonen und MP3-Player aufgewachsen sind."
Ich bin ein Digital Native. Meinen ersten bewussten Kontakt mit Computern hatte ich mit fünf oder sechs, als ich Lemmings auf dem PC von meinem Vater spielen durfte, das noch auf einer Diskette gespeichert war. Seitdem sind die digitalen Geräte in meinem Umfeld nur mehr geworden und für mein Studium und meine berufliche Zukunft gar nicht wegzudenken.
Wird also Zeit, sich mal genauer damit zu befassen.


Mein wichtigstes „Instrument“ im Netz: 
Google. Auf jeden Fall. Ich kann Stunden damit zubringen mich von einem Suchergebnis zum nächsten zu klicken.
Außerdem gehört so viel zum Google-Unternehmen dazu. Für einen Blog bei Blogger muss man sich beispielsweise bei Google+ anmelden. YouTube läuft über Google. Google Maps, Google Drive, Google Play, Google Mail...

Ja, das sind Google-Kniestrümpfe und in dem roten Kästchen sind Kopfhörer

Die letzte heruntergeladene App auf dem Smartphone: 
"Glypher", eine App, mit deren Hilfe man die verschiedenen Glyphs lernen und üben kann, die man für das Glyph Game bei Ingress braucht, wenn man seine Itemzahl bei Hacks erhöhen möchte.
Was Ingress ist? Das führt in diesem Rahmen wohl zu weit, einfach mal googlen ;)

Meine Gerätschaften:
Laptop: Mein acer-Laptop gehört wohl schon zu den älteren Geräten bei mir. Ich habe es seit August 2012, seitdem ersetzt es meinen Desktop-PC, der da bereits 6 Jahre alt war. Inzwischen hat es die "f"-Taste eingebüßt, ist nicht mehr das schnellste und braucht eeewig zum Booten. Aber er muss sich ja nicht mehr durch die Gegend tragen lassen und darf ohne Akku auf dem Schreibtisch bleiben.
Der Laptop ist - seit das Surface eingezogen ist - nur noch für Freizeit zuständig und wenn ich Microsoft Office für die Uni brauche.

Surface: Vor knapp einem halben Jahr habe ich mir das Surface Pro 2 für die Uni zugelegt und darauf sind auch nur Programme für die Uni installiert. Spielerein im Browser sind gestattet, aber sonst kommt da nichts drauf, was die Konzentration gefährden könnte.

Laptop, Surface, DS und iPod. Das Smartphone musste das Foto machen
Smartphone: Ohne mein Galaxy S4 mini gehe ich fast nirgends hin. Wirklich nirgends. Auch nicht zur Toilette. Zugegeben, das liegt daran, dass ich mein Zimmer im Keller habe, wo man kein Empfang und kein WLan hat und es deswegen immer offline ist, und wenn ich dann schon mal nach oben gehe, muss sich das auch rentieren.
Aber auch unterwegs muss das Smartphone immer mit. Da ist der Kalender drauf, die Fahrpläne vom ÖPNV, das Navi, viele Social-Networks-Apps und ein paar Spiele. Ich mache die meisten meiner Fotos mit dem Smartphone. Ohne geht einfach nicht.

Nintendo DS: So ein "Daddelding" habe ich auch. Keinen DS Lite, keinen DSi, keinen 2DS oder 3DS, sondern einen DS, den es seit 2004 gibt. Ich habe einen seit 2006, den ich inzwischen kaum mehr nutze. Ab und zu habe ich Phasen, in denen ich wieder Mario Kart spiele, aber das war dann auch alles.

iPod: Sonst habe ich nichts von Apple, aber der iPod muss sein. Meinen 3.-Generation-iPod habe ich vor anderthalb Jahren verloren und so schrecklich vermisst, dass ein neuer 7.-Generation-iPod einziehen durfte, der mit 16GB Speicherplatz auch viermal so viel Speicherplatz hat, wie der alte.
Der iPod begleitet mich auch fast immer, wenn ich das Haus verlasse, was man im ÖPNV teilweise zu hören bekommt, ist unerträglich.
Accessoires:
So richtig Accessoires sind das nicht, aber ich habe gleich zwei Tastaturen für mein Surface. Mit der einen komme ich einfach nicht so gut klar, aber sie ist leichter und einfach zu säubern.
Außerdem habe ich ein Akkupack für das Smartphone, manchmal geht unterwegs der Akku zu schnell leer, weil ich das GPS und/oder den Bildschirm laufen lasse.
Ein richtiges Accessoire sind die drei verschiedenen Hüllen für das Smartphone.

zwei der Hüllen und das Akkupack
Morgenritual: 
Wenn mein Smartphone mich weckt, schalte ich den Wecker aus und stecke es vom Ladekabel ab. Weil ich in dem schon eben beschriebenen Keller schlafe, kann ich nicht sofort alles Neuigkeiten nachlesen die über Nacht eingetroffen sind, das mache ich erst zwischen Frühstück und Weg zur Uni.

Persönlicher Social-Tipp: 
Qualität statt Quantität. Man muss nicht jedes kleine Update posten, eher seltenes, aber wichtiges.

Websites, die ich oft besuche:
Am allerhäufigsten bin ich auf sämtliche Vorlesungsseiten.
In der Freizeit ganz oben auf der Liste: Twitter, Facebook, Instagram, Bloglovin, Goodreads und Blogger, und gleich dahinter das Langhaarnetzwerk und die Beautyjunkies, Lovelybooks und 9gag.
  
Online-Shopping:
Ja. Gerne und viel. Sobald ich für irgendwas einen Rabattgutschein bei einer Bestellung habe, bestelle ich da auch ziemlich wahrscheinlich (außer bei Zalando, so viele Schuhe brauche selbst ich nicht).
Aber es gibt fast nichts, was ich nicht online kaufen würde.

Old School oder New School:
So als Digital Native bin ich eher für New School. Ein Leben ohne Computer und Internet ist für mich unvorstellbar.
Allein bei e-Books weigere ich mich. Das kommt mir so schnell nicht ins Haus. Bücher sind für mich immer noch ein Rückzugsort, wenn mir die digitale Welt zu schnell wird.

Letzter Tag komplett offline: 
Das muss einer der letzten Tage in Belgien gewesen sein, als es bei der Unterkunft kein WLan in Reichweite gab.

Digitaler Wunsch für die Zukunft:
Ich würde mir ja Entschleunigung wünschen, wenn ich nicht wüsste, dass es total unrealistisch wäre. Aber es muss ja auch voran gehen, nur kann keiner mehr prognostizieren, wie schnell das passiert.



Wie lebt ihr digital? Durchgehend online oder könnt ihr auch ohne?

Quelle Zitat: Wikipedia

1 Kommentar:

  1. Ein sehr interessanter Tag! Aber das mit dem Smartphone kann ich nicht so nachvollziehen, mein Handy liegt oft das ganze Wochenende irgendwo, ohne, dass ich auch nur einen Blick drauf werfe. Aber ich weiß, viele Menschen sind in ständiger Begleitung.

    Ja, Entschleunigung wäre fein. Aber wie du schon schreibst, ziemlich unwahrscheinlich.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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